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Über das Haus 
St. Anna

Das katholische Alten- und Pflegeheim bietet Ihnen ein Zuhause.  

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St. Monika

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Welche Kosten entstehen für den Heimplatz?

Die Kosten in einem Pflegeheim sind abhängig von Pflegestufe und von der Höhe der einzelnen Bestandteile des Heimentgeltes. Diese Bestandteile variieren von Pflegeheim zu Pflegeheim. Es finden Verhandlungen zwischen den Altenheimen, dem überörtlichen Sozialhilfeträger und  dem jeweiligen Landesverband der Pflegekassen statt. Danach werden die Pflegesätze sowie deren Gültigkeit für die Einrichtung verbindlich festgeschrieben.

Die Kosten für das Altenheim, Seniorenheim bzw. Pflegeheim bestehen aus

  • Pflegekosten,
  • Unterkunfts- und Verpflegungskosten sowie den
  • Investitionskosten (z.B. in NRW).
  • Ausbildungsumlage

Pflegekosten

Die Pflegekosten sind abhängig vom Grad der Pflegebedürftigkeit, also der vom medizinischen
Dienst der Krankenkassen anerkannten Pflegestufe
der pflegebedürftigen Person und dem Pflegesatz
der Einrichtung.

Diese Pflegekosten werden zum Teil von der Pflegekasse finanziert. Die Pflegekosten, die den maximalen Leistungsbetrag der Pflegekassen überschreiten, muss der Pflegebedürftige selbst aufbringen. In vielen Fällen hat er jedoch einen Anspruch auf aufstockende Leistungen der Sozialhilfe.

Die Pflegekasse erbringt monatlich folgende Leistungen:

Pflegestufe                                       0,00 Euro
Pflegestufe I1064,00 Euro
Pflegestufe II1330,00 Euro
Pflegestufe III1612,00 Euro
Pflegestufe III+1995,00 Euro

Die „Hotelkosten“ – Unterkunfts- und Verpflegungskosten

Die Unterkunftskosten und Verpflegungskosten müssen vom Heimbewohner durch Renteneinkommen und Vermögen selbst aufgebracht werden, Bei nicht ausreichendem Einkommen und Vermögen hat der Heimbewohner einen evtl. Anspruch auf Leistungen der Sozialhilfe

Investitionskosten

Zu den Investitionskosten zählen die Kosten, die der Träger der Pflegeeinrichtung im Zusammenhang mit der Herstellung, Anschaffung und Instandsetzung von Gebäuden entstehen aufbringen muss. Diese Investitionskosten variieren von Pflegeheim zu Pflegeheim. Sie hängen etwa ab vom Alter und der Ausstattung des Altenheims. Die Höhe und die zeitliche Gültigkeit der Investivkosten werden durch den zuständigen Landschaftsverband festgesetzt. Um diese Kosten zu decken, kann Pflegewohngeld bis zur Höhe der tatsächlichen Investitionskosten des jeweiligen Pflegeheims bewilligt werden.

Das Pflegewohngeld ist keine Leistung der Sozialhilfe. Es handelt sich vielmehr - in NRW - um eine Leistung nach dem Landespflegegesetz NRW zur Finanzierung des Investitionskostenanteiles. Der Antrag auf Pflegewohngeld muss durch die Pflegeeinrichtung bei den zuständigen Sozialhilfeträgern gestellt werden.

Pflegewohngeld erhält ein Heimbewohner jedoch nur, wenn eine der oben dargestellten Pflegestufen anerkannt worden. Das Pflegewohngeld wird direkt an das Altenheim gezahlt. Dadurch verringert sich der vom Pflegebedürftigen aufzubringende Anteil an den Heimkosten.

Die Zahlung von Pflegewohngeld ist einkommens- und ermögensabhängig.

Es kommt auf das Einkommen und Vermögen des Heimbewohners an, ob flegewohngeld bewilligt wird. Der Schonbetrag für das Vermögen liegt bei 10.000 Euro.

Das Einkommen und Vermögen muss nachgewiesen werden. Zum Einkommen zählt etwa die Rente, Mieteinnahmen oder Kapitalerträge, also Zinsen

Ist der Heimbewohner verheiratet, so müssen zudem die Einkünfte des Ehegatten, seine Kosten der Unterkunft und Versicherungsnachweise vorgelegt werden. Auch das Vermögen muss in der Höhe nachgewiesen werden.

Leistungen der Sozialhilfe

Für den Fall, dass die monatlichen Einkünfte (Leistungen der Pflegekasse, Renten, evtl. Pflegewohngeld) nicht ausreichen, die Heimkosten zu tragen, kann ein Antrag auf Sozialhilfe gestellt werden.

Zusätzlich zu diesen restlichen Heimkosten hat der Heimbewohner einen Anspruch auf den Barbetrag, früher Taschengeld genannt. Es dient dem persönlichen Bedarf und liegt bei z. Zt. Zeit 103,14 € im Monat.

Ein Anspruch auf Sozialhilfe kommt nur in Frage, wenn Einkommen und Vermögen des Heimbewohners nicht ausreichend sind.

Es wird also geprüft:

  • das Einkommen des Heimbewohners
  • das Vermögen des Heimbewohners

Der Vermögens-Schonbetrag liegt bei 2.600 €, bei Verheirateten für beide insgesamt bei 3.214 €. Zum Vermögen zählen z. B. Bargeld, Guthaben auf Giro- und Sparkonten, Rückkaufswerte aus Lebensversicherungen, Aktien, Kraftfahrzeuge, Grundbesitz, Wohneigentum und Sachwerte.

Wenn das Vermögen kurzfristig nicht verwertet werden kann, ein Haus etwa nicht so schnell verkauft werden kann, so kann die Sozialhilfe auch als Darlehen gewährt

Die Prüfung auf Anspruch auf ergänzende Leistungen der Sozialhilfe liegt bei dem Sozialamt das zuständig war, bevor der Bewohner in die Einrichtung zog. Hat der Bewohner Anspruch auf Sozialhilfe, prüft der Sozialhilfeträger ob Angehörige zur Deckung der Heimkosten herangezogen werden können.

Der Antrag auf Leistungen der Sozialhilfe ist vom Heimbewohner bzw. seinem Betreuer oder Bevollmächtigten zu stellen

Die Ihnen tatsächlich entstehenden Kosten, sowie den Anteil der Pflegeversicherung entnehmen Sie aus unserem Downloadbereich unter dem Stichwort „Pflegesätze“.

Alle noch zu klärenden Fragen sind mit den Mitarbeiterinnen unserer Bewohnerverwaltung in der jeweiligen Einrichtung persönlich zu besprechen.