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St. Anna

Das katholische Alten- und Pflegeheim bietet Ihnen ein Zuhause.  

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St. Monika

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Voraussetzungen zur Heimaufnahme

Die wesentlichen Vorrausetzungen zur stationären Heimaufnahme bestehen in

  1.  Einer anerkannten Pflegestufe
  2. Der ausgestellten „Heimnotwendigkeitsbescheinigung“

Medizinische Voraussetzungen die durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen ermittelt werden:

Im Unterschied zu einer akuten Erkrankung ist die Pflegebedürftigkeit meist eine dauerhafte Einschränkung. Darum kommt die Pflegeversicherung erst zum Einsatz, wenn ein Versicherter auf Dauer – voraussichtlich jedoch für mindestens sechs Monate – wegen einer Krankheit oder Behinderung in erheblichem Umfang Hilfe benötigen, und zwar in den Bereichen

  • Körperpflege, z.B. waschen, baden oder Zahnpflege
  • Ernährung, z.B. mundgerechte Zubereitung der Nahrung
  • Beweglichkeit, z.B. an- und auskleiden, gehen oder die Wohnung verlassen
  • hauswirtschaftliche Versorgung, z.B. kochen oder die Wohnung reinigen.

Der Hilfebedarf muss in allen vier Bereichen bestehen. Versicherte, die beispielsweise nur Hilfe im Haushalt benötigen, gelten noch nicht als pflegebedürftig. Durch das Pflegegutachten ergibt sich die jeweilige Pflegestufe.

Die Pflegestufen


Pflegestufe 0

Für die Pflegestufe 0 muss eine Pflegebedürftigkeit vorliegen, die noch nicht die Bedingungen der Stufe I erfüllt. Dies ist in der Regel der Fall, wenn täglich weniger als 90 Minuten fremde Hilfe erforderlich sind oder hiervon weniger als 45 Minuten auf die Verrichtungen der Grundpflege entfallen. Zu Grundpflege gehören Hilfe bei der Körperpflege, der Ernährung und der Beweglichkeit. Zusätzlich muss die Alltagskompetenz eingeschränkt sein. Das bedeutet, dass der Bedürftige aufgrund von Demenz oder ähnlichen Erkrankungen ein erhöhtes Maß an Beaufsichtigung und Betreuung benötigt.

Pflegestufe I

Pflegebedürftige der Pflegestufe I benötigen mindestens einmal täglich Hilfe bei der Grundpflege. Zu Grundpflege gehören Körperpflege, Ernährung und Beweglichkeit (Mobilität). Die Hilfe muss bei mindestens zwei Verrichtungen aus einem oder mehreren Bereichen der Grundpflege erforderlich sein. Das wäre beispielsweise Hilfe beim Duschen und Zähneputzen (zwei Verrichtungen aus dem Bereich Körperpflege) oder Hilfe beim Gehen (Bereich Beweglichkeit) und beim Fleisch und Brot zerschneiden (Bereich Ernährung).

Zusätzlich brauchen Pflegebedürftige dieser Pflegestufe mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung.

Zeitumfang: Der Hilfebedarf muss im Tagesdurchschnitt mindestens 90 Minuten betragen, davon müssen mehr als 45 Minuten auf die Grundpflege (Körperpflege, Ernährung und Beweglichkeit) entfallen.

Pflegestufe II

Pflegebedürftige der Pflegestufe II benötigen mindestens dreimal täglich zu verschiedenen Tageszeiten Hilfe bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Beweglichkeit. Zusätzlich brauchen sie mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung.

Zeitumfang: Im Tagesdurchschnitt mindestens drei Stunden, davon müssen mindestens zwei Stunden auf die Grundpflege (Körperpflege, Ernährung und Beweglichkeit) entfallen.

Pflegestufe III

Wer zu allen Tages- und Nachtzeiten Hilfe bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Beweglichkeit Hilfe braucht und zusätzlich mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt, wird der Pflegestufe III zugeordnet.

Zeitumfang: Im Tagesdurchschnitt mindestens fünf Stunden, davon müssen mindestens vier Stunden auf die Grundpflege (Körperpflege, Ernährung und Beweglichkeit) entfallen.

Für pflegebedürftige Kinder gelten andere Maßstäbe: Bei ihnen wird der zusätzliche Hilfebedarf ermittelt, in dem er mit dem Pflegeaufwand für ein gesundes gleichaltriges Kind verglichen wird.